Pressemitteilung

04. Dezember 2014
Schulsozialarbeit bleibt erhalten

Die Jusos Dortmund freuen sich über Sicherung der Sozialarbeit

Die Landesregierung hat mit den kommunalen Spitzenverbänden vereinbart, die Schulsozialarbeit im Rahmen des Bildungs- und Teilhabepakets in den nächsten drei Jahren mit kommunalen und Landesmitteln fortzuführen. Diesen Schritt begrüßen die Jusos Dortmund ausdrücklich.

„Der Schulalltag in der veränderten Schullandschaft unserer Gesellschaft zeigt tagtäglich, dass der Einsatz von Schulsozialarbeiter_innen unabdinglich ist“, so Annamarie Alduk, stellvertretende Juso-Vorsitzende und Lehrerin. Die Schulsozialarbeit ist ein wichtiges Element der vorbeugenden Sozial- und Bildungspolitik in NRW. Um kein Kind zurückzulassen, müssen frühzeitig jene Hürden abgetragen werden, die echter Chancengleichheit und Bildungsgerechtigkeit im Wege stehen.

Diese zunächst sehr erfreuliche Nachricht bedeutet allerdings eine weitere Belastung für die kommunalen Haushalte. Zwar orientiert sich Dortmunds Eigenanteil von 660.000 € an den Modalitäten der Städtebauförderung, dennoch gilt zu bedenken, dass die Schulsozialarbeit ursprünglich eine Aufgabe des Bundes im Rahmen des Bildungs- und Teilhabepaketes war. Die Finanzierung dieser Förderung ist und bleibt somit eine Aufgabe des Bundes. Eine vehemente Forderung danach ist daher unerlässlich, denn Chancengleichheit ist Bundes- und nicht Ländersache.