Pressemitteilung

18. Dezember 2012
Pressemitteilung zur geplanten Neonazi-Demonstration am Sonntag

Wir stehen zusammen, unabhängig davon, bei wem die Nazis auflaufen!

Jusos erklären sich mit Sierau, Schneckenburger und Schneider solidarisch

Heute berichtete die Westfälische Rundschau, dass die Partei „Die Rechte“ am kommenden Sonntag Kundgebungen in Nähe der Wohnorte des Oberbürgermeisters Sierau, der stellvertretenden Grünen-Landesvorsitzenden Schneckenburger und des Landesministers Schneider angemeldet haben. Motto für diese Demonstrationen soll die soziale Ungerechtigkeit sein, welche laut „Die Rechte“ durch SPD und Grüne vorangetrieben werde.

„Soziale Ungerechtigkeit“ bedeutet für die Parteimitglieder der „Rechten“, dass nach ihrem Empfinden das deutsche Volk von den genannten Dortmunder Politikern benachteiligt wird. „Dahinter steckt auch nur wieder ihre Ideologie für ‚Ihresgleichen‘“, so Anna Spaenhoff, stellvertretende Vorsitzende der Jusos Dortmund. Das Verständnis der Rechten von Ungerechtigkeit dürfe dabei nicht aus den Augen gelassen werden.

Doch unabhängig von Thema ist dies eine neue Dimension der Aktivitäten der Nazis in Dortmund. Aufmärsche in dieser Form, unter dem Deckmantel des Parteienstatus, hat es zuvor noch nicht in der Stadt gegeben. „Unsere Solidarität gilt an dieser Stelle Daniela Schneckenburger, Ullrich Sierau und Guntram Schneider. Als Demokraten jeglicher Couleur und Bürgerinnen und Bürger dieser Stadt stehen wir fest zusammen und lassen uns von diesen Aktionen nicht beeindrucken.“, erklärt Spaenhoff.

Auch als Partei haben die ehemaligen Mitglieder des Nationalen Widerstandes keinen Freifahrtschein für Einschüchterungen jeglicher Form.
Die Jusos Dortmund werden mit ihren Bündnispartnerinnen und Bündnispartnern sowie der Zivilbevölkerung nie den Blick von den Aktivitäten der neu gegründeten Partei abwenden.