Meldung

13. März 2011
Drohender GAU in japanischen Atomkraftweg

Montag Abend: Aktion Atomschutzzone in Dortmund

Entüllung Anti AKW Plakat
Viele verfolgen in diesen Stunden die besorgniserregenden Nachrichten aus Japan. Die Informationslage ist bedrückend wie verwirrend.
Mehrere Reaktorböcke scheinen mittlerweile außer Kontrolle zu sein, im Fukushima-Reaktor I hat offensichtlich eine Kernschmelze begonnen, es ist fraglich ob die improvisierten Hilfsmaßnahmen einen GAU mit unberechenbaren Folgen werden verhindern können. 200.000 Menschen mussten bereits evakuiert werden.

Angesichts der vielen Opfern durch den Tsunami gilt unser Mitgefühl all denjenigen, die Angehörige verloren haben oder unter den Folgen dieser Katastrophe zu leiden haben. Die Röttgen´sche Argumentation, eine Diskussion über die deutsche Atompolitik sei nun „deplatziert“ ist jedoch scheinheilig und verantwortungslos. Dass in einem Hochtechnologieland wie Japan ein GAU möglicherweise bevorsteht, ist eine Zäsur in der internationalen Energiepolitik. Nicht ohne Grund titelt der SPIEGEL mit dem „Ende des Atomzeitalters“.
Wir wollen diese dramatische Situation nicht parteipolitisch instrumentalisieren, aber wir müssen darauf hinweisen, dass auch Deutschland vor den Gefahren eines GAUs nicht gefeit ist und wir endlich aus dieser Risikotechnologie aussteigen müssen.

Roland Brose (stellv. Sprecher Juso-AG Nord-Ost / Falken) organisiert für daher im Rahmen der Mahnwachen von ausgestrahlt eine symbolische Atomschutzzone in Dortmund. Mit Atomschutzanzügen ausgerüstet werden wir auf die unkalkulierbaren Gefahren der Atomtechnik hinweisen. Dafür werden helfende Hände und Mitstreiter gesucht! Wer dabei sein kann, meldet sich bitte bei Alex.

Montag, 14.03. 2011, ab 18.00 Uhr, Katharinentreppen am HBF.
Termine:
14.03.2011, Atomschutzzone in Dortmund