Meldung

12. April 2010

Dortmunder Jusos starten in die heiße Wahlkampfphase

Ulli mit der Spielfigur... auf dem Kopf
Studiengebühren abschaffen, Gemeinschaftsschule einführen und Chancengleichheit für alle herstellen – 2010 entscheidet über die Zukunft von Nordrhein Westfalen. Eine Wahl, die das Leben in Deutschland und NRW prägen wird und von großer Bedeutung ist. In was für einer Gesellschaft wollen die Menschen leben? Die amtierende Landesregierung hat deutlich gemacht, dass allein der Markt und die Herkunft über die Möglichkeiten und den Lebensweg der Menschen entscheiden sollen. „Privat vor Staat“ galt ebenso als Prämisse der Politik von Rüttgers, Pinkwart & Co. wie die Vorstellung, ein Bildungssystem zu verfestigen, dass nur die Wohlhabenden Zugang zu den sicheren Arbeitsplätzen sichert.

Seit Samstag beginnt nun die heiße Wahlkampfphase, um die Menschen auf der Straße davon zu überzeugen, dass ein Politikwechsel dringend nötig ist. „Das Spiel des Lebens“ der Dortmunder Jusos verdeutlich die unterschiedlichen Ausgangspositionen und mangelende Chancengleichheit in unserer Gesellschaft. Die Herkunft entscheidet über die Startposition und damit über Sieg oder Niederlage im Kampf um Wohlstand und Sicherheit.

Ob im Dortmunder Norden geboren oder doch glückliches Kind eines Arztes – Die Gesellschaft muss gerechter werden. Der Zugang zu Bildung muss dort gefördert werden, wo Defizite herrschen, Integration muss dort gestaltet werden, wo sie stattfindet, Hilfe muss angeboten werden, bevor es zu spät ist. Deshalb gilt es, am 9ten Mai die amtierende Landesregierung abzuwählen!