Pressemitteilung

19. Mai 2009
Pressemitteilung der Jusos Dortmund

Dortmund braucht ein attraktives Nachtleben

Der Soundgarten hat schon lange dicht, das VRSTCK ist zu, die Live Station ebenso und bald müssen sämtliche Kneipen und Discos auf dem Thier-Gelände einem neuen Einkaufszentrum weichen.

Aus Sicht der Dortmunder Jusos ein unhaltbarer Zustand, mit dem wir uns nicht zufrieden geben wollen. Die zweitgrößte Stadt NRWs braucht ein attraktives Nachtleben für die jungen Menschen dieser Stadt! Dabei machen wir konkrete Vorschläge wie und wo ein neues Szeneviertel entstehen könnte. Neben der Innenstadt solle den Hafen zum zweiten Zentrum des Nachtlebens entwickelt werden.


Dortmund braucht ein attraktives Nachtleben

Zur Diskussion über das Dortmunder Nachtleben erklären die Jusos Dortmund:
Bedeutende Anlaufpunkte des Dortmunder Nachtlebens sterben aus. Mit der Schließung des VRSTCKs, des Thier-Geländes und der Live-Station büßt Dortmund massiv an Lebensqualität ein. Wenn die Stadt attraktiv für junge Menschen sein will, ist hochqualitativer Ersatz bitter nötig. Politik und Verwaltung müssen erkennen, dass es eine gesamtstädtische Aufgabe höchster Priorität ist, ein lebendiges Nachtleben zu entwickeln.

Möglichkeiten, neue Szene-Viertel zu schaffen, liegen auf dem Tisch. Auf Vorschlag der Dortmunder Jusos hat der letzte SPD-Unterbezirksparteitag beschlossen, „sich zu den gastronomischen Möglichkeiten des Hafens zu bekennen und den Hafen neben der Innenstadt zu einem zweiten Zentrum des Nachtlebens zu entwickeln.“ Verknüpft mit dem Konzept eines Kneipenbandes sollte der Norden zum „attraktivsten Stadtbezirk für junge Dortmunderinnen und Dortmunder entwickelt werden.“

Der Juso-Vorsitzende Alexander Wuttke erklärt: „Es ist ein Armutszeugnis für Dortmund, wenn die Jugendlichen der zweitgrößten Kommune NRWs in umliegende Städte fahren müssen, um dort zu feiern. So wie eine Stadt Einkaufsläden und Parkplätze braucht, braucht sie auch Kneipen und Discos.
Es gab den politischen Willen, in Dortmunder Discos zu Gunsten anderer Nutzungen zu schließen, nun muss es den politischen Willen geben den Hafen für gastronomische Nutzen zu entwickeln.“

Dokumente:
PM Dortmund braucht attraktives Nachtleben
Kneipenmeile