Meldung

25. April 2009
Kommentar zum aufziehenden Kommunalwahlkampf

Überlebensstrategien

Kommentar von Philipp Hoicke
Joachim Pohlmann
Mittlerweile hat auch er erkannt, dass er mit einem Ullrich Sierau in Sachen Kompetenz und Wissen um die Stadt Dortmund nicht mithalten kann. Der Vorteil, den die Christdemokraten in Herrn Pohlmann gesehen haben, ein unbefleckter Kandidat zu sein, wandelt sich langsam aber sicher in ein Handicap, das ihn deutlich hinter die anderen Mitstreiter um das oberste Amt in Dortmund hinterherhinken lässt. Um dies zu merken, muss man kein Experte der Materie sein, sondern lässt sich mit einem bloßen Blick entlarven.

So war Herr Pohlmann bei einer Diskussionsrunde von Greenpeace und Urgewald am vergangenen Dienstag, bei der alle OB-Kandidaten geladen waren, nicht einmal anwesend. Stattdessen schickte das bürgerliche Lager den in stets arroganter Art und Weise auftretenden Fraktionschef Hengstenberg ins Rennen. Vermutlich weil auch beim Thema der Energie- und Klimapolitik Herr Pohlmann seinen politischen Konkurrenten weit unterlegen ist.

Die Taktik des Versteckens hilft zwar den Frischlingen, Jungkaninchen und den Jungfüchsen zu einem längeren Leben. Im Falle ihrer OB-Kandidatur wird es ihren politischen Untergang lediglich beschleunigen, Herr Pohlmann. Ziehen sie sich warm an – die Schonfrist ist für sie vorbei!

-- Dieser Kommentar spiegelt die persönliche Meinung des Autors und damit nicht zwangsläufig die Position des Jusos Dortmund wieder --

Links:
Die WR über Pohlmann "Keine Ahnung, aber davon viel"
WR Schonzeit vorbei
Kommentar von Gregor Beushausen zu Joachim Pohlmann
Kommentar Beushausen Pohlmann Nimbus