Pressemitteilung

16. Februar 2009

Nazi-Übergriff auf NRW-Jusos

Die Jusos befanden sich auf der Heimfahrt aus Dresden, wo sie gemeinsam mit mehr als 10.000 Menschen an der Demonstration "Geh-Denken" teilgenommen hatten, um gegen den Aufmarsch von Rechtsextremisten zu protestieren

An einer Tankstelle in Jena trafen nordrheinwestfälische Jusos, Gewerkschafter und Mitglieder der Linksjugend auf eine Gruppe von etwa 40 teilweise stark alkoholisierten Neonazis.

Nach Beleidigungen flogen Fäuste und Tritte. Zwei DemokratInnen wurden in die Jenaer Ambulanz gebracht, ein Mann erlitt einen Schädelbasisbruch und wird noch heute operiert werden müssen. Die Opfer des Überfalls erstatteten Anzeige.
Nils Roschin, Mitglied im Vorstand der NRW Jusos: "Wir wissen um die Gewaltbereitschaft der Rechtsextremen-Szene und sind dennoch schockiert von der Brutalität der Schläger. Die Polizei muss nun im ersten Schritt die Ermittlungen gegen die Täter aufnehmen und die Schuldigen bestrafen. Des Weiteren muss die Politik endlich eine umfassende Strategie im Kampf gegen Rechtsextremismus entwickeln und durchsetzen."