Pressemitteilung

20. August 2014
Die Jusos Dortmund rufen zur CSD-Demonstration am 23. August auf

Für Respekt und Vielfalt

Am kommenden Samstag, den 23. August findet der Christopher Street Day (CSD) ab 13.30 Uhr in der Dortmunder Innenstadt statt. Zeitgleich hat „Die Rechte“ eine Kundgebung an der Katharinentreppe zum Jahrestag des Kameradschaftsverbotes aufgerufen. Die Organisatorinnen und Organisatoren des CSD wollen sich diese Provokation nicht bieten lassen und haben eine Demonstration an der Katharinentreppe angemeldet.

„Wir Jusos Dortmund finden es unsäglich, an diesem bunten und vielfältigen Tag auch die Nazis im Stadtbild zu haben. Um zu verdeutlichen, dass sich nicht nur die Teilnehmerinnen und Teilnehmer des CSD gegen deren menschenverachtenden Einstellungen wehren und der CSD nicht alleine dasteht, rufen wir alle Menschen auf, an diesem Tag sich der Demonstration anzuschließen und den Nazis den Spaß zu verderben!“, erklärt Anna Spaenhoff, stellv. Vorsitzende der Jusos Dortmund.

2012 wurde der Nationale Widerstand Dortmund (NWDO) vom Innenministerium NRW verboten, woraufhin sich der Landesverband der Partei Die Rechte in NRW gründete.

Spaenhoff betont weiter: „Für uns stehen dort ein und dieselben Personen, Ideologien und zum großen Teil auch Beteiligte von mehreren Gerichtsprozessen und Verurteilungen wie zur Zeit des NWDO. Diese Menschen provozieren diese Stadt und haben in der letzten Zeit des Öfteren bewiesen, dass Gewalt und Selbstjustiz für sie zur eigenen Identität gehören. So etwas brauchen wir nicht und wollen wir schon gar nicht haben oder auch nur tolerieren!“