Meldung

09. April 2014

Raus zum 1. Mai 2014!

Es ist „sozial unruhig“ in Europa, vor allem für die Jugendlichen. Leiharbeit, prekäre Beschäftigung, hohe Arbeitslosigkeit und keine Garantie auf unbefristete Übernahme sind die Fesseln der Jugend in Europa. Viele wissen nicht, wie es morgen weitergehen soll, ein Leben auf lange Sicht zu planen ist unmöglich. Die Krise wird auf dem Rücken der jungen Arbeitnehmer_innen und Lernenden ausgetragen.

Wir lassen das nicht mit uns machen – wir sind nicht die Marionetten des Systems!

Gute Arbeit und soziales Europa
Das bedeutet für uns, dass wir gleiche Bezahlung für gleiche Arbeit fordern. Es darf keinen Unterschied zwischen den Geschlechtern oder Leiharbeiter_innen und der Stammbelegschaft geben. Darüber hinaus fordern wir die unbefristete Übernahme nach der Ausbildung, damit junge Menschen ihr Leben langfristig planen können und nicht in Unsicherheit leben müssen. Jede_r sollte die Möglichkeit haben, in dem Land zu arbeiten, wo er/sie möchte und das unter gerechten Bedingungen. Fast jeder vierte junge Mensch unter 25 Jahren in Europa ist arbeitslos. Deshalb fordern wir ein EU-Programm zur Jugendbeschäftigung, das eine gute Ausbildung und Arbeit mit Perspektive für junge Menschen gewährleistet.

Vielfalt und Toleranz
Wir wollen ein Europa ohne Rassismus, in dem alle Menschen leben können, ohne Angst aufgrund ihres Geschlechts oder ihrer Herkunft diskriminiert zu werden, ein Europa in dem die Vielfalt der Kulturen geschätzt wird. Was wir brauchen, ist Solidarität und Völkerverständigung statt Nationalismus und Rassismus.

Jugend ist Zukunft. Jugend braucht Zukunft. Wer an uns spart, spart an der Zukunft!

Kommt raus und demonstriert mit uns am 1. Mai 2014 für eine bessere Zukunft, in der wir mitbestimmen können!