Aus den Unterbezirken

27. Februar 2012
Jusos mit starker Stellung in neu gewähltem SPD Vorstand

Wahl- und Antragsmarathon: Parteitag der Dortmunder SPD ist zu Ende gegangen

Ein wahrer Parteitags-Marathon liegt hinter uns: 50 Anträge galt es zu beraten, ein gutes Dutzend Wahlgänge durchzuführen, darunter eine Vorstandswahl mit etwa 30 Kandidatinnen und Kandidaten.

Ein solcher ordentlicher Parteitag findet nur alle zwei Jahre statt und ist damit immer ein besonderer Termin im Parteikalender. Lange haben wir auf diesen Tag hingearbeitet, Anträge geschrieben, Kandidaturen vorbereitet und unzählige Gespräche geführt.
Nun ist der Parteitag vorüber und wir können wir zufrieden auf dessen Ergebnisse zurückblicken.

Es wurden so viele Anträge beraten wie lange nicht. Hier haben wir leider einige Rückschläge erleiden müssen. Eine Handvoll unserer Anträge konnte trotz der langen Parteitagsdauer nicht mehr behandelt werden (zB. Grillplätze in Dortmund, Hafenviertel). Unser Antrag zum Ende von U-Bahn Projekten in Dortmund wurde ausgiebig diskutiert und letztendlich an den Parteivorstand überwiesen. Mit den Anträgen zu den städtischen Töchterunternehmen hat der Parteitag erfreuliche Schritte in Richtung einer kommunalen DEW21 beschlossen. Ebenso beschlossen wurde eine geschlechtliche Quotierung von Führungspositionen in den städtischen Unternehmen. Dafür konnte unser Änderungsantrag für die Abschaffung der Hochschulräte leider keine Mehrheit finden.
Insgesamt zeigt sich bei den Anträgen also ein gemischtes Bild. Vor allem sind viele Entscheidungen vertagt, es bleibt also noch einiges zu tun.

Besonders erfreulich sind die Ergebnisse der Wahlen zum Unterbezirksvorstand. Wir Jusos konnten ein phänomenales Ergebnis erzielen. Über ein Drittel des Dortmunder Parteivorstands ist nun mit Jusos besetzt! Eine solche Stärke der Jusos hat es in der Geschichte unserer Partei in Dortmund noch nicht gegeben. Daniel, Mine, Philipp, Sebastian, Lisa, Jens, Anna und Alex gehören dem Vorstand nun als Beisitzer an. Kai wurde wurde mit dem besten Ergebnis aller Mitglieder des geschäftsführenden Vorstands als Schatzmeister bestätigt.
Leider muss auch gesagt werden, dass unser Genosse Martin Schmitz nicht ausreichend Stimmen erhalten hat, obwohl er die Wahl mehr als verdient hätte.

Insgesamt goutierten die Delegierten offenbar die Arbeit der jungen Genossinnen und Genossen in der Partei. Wir werden damit in Zukunft größeren Einfluss zur Gestaltung der Dortmunder Politik haben und damit ebenso eine größere Verantwortung. In Zeiten wechselnder Mehrheiten im Stadtrat speist sich die Durchsetzungs- und Mehrheitsfähigkeit einer Partei nicht nur ausder Anzahl der Ratsmandate, sondern aus der Qualität der inhaltlichen Vorschläge. Wir wollen in den kommenden Jahren unseren Beitrag dazu leisten, dass die Dortmunder Sozialdemokratie Impulsgeber unserer Stadt bleibt.