Meldung

12. Oktober 2011
Bericht: Aktion der Dortmunder Jusos

Lesen zum Weltkindertag

Vorlesen mit Birgit Jörder und Florian Meyer
mit Gerd Hendler
und Anna Spaenhoff

Am 20. September begeht Deutschland jährlich den Weltkindertag. Dieser Tag ist Feiertag für Kinder und rückt gleichzeitig das Thema Kinderrechte in den Mittelpunkt der politischen Diskussion. Dieses Jahr begleiteten die Jusos Dortmund gemeinsam mit Vertreterinnen und Vertretern der Dortmunder SPD diesen Tag im Rahmen einer mehrtägigen Leseaktion vom 20. September bis zum 30. September.

 

Die Kinder haben schnell gemerkt, dass diese Aktion extra für sie ist, und waren begeistert darüber, dass sich unter anderem Bürgermeisterin Birgit Jörder Zeit zum, Vorlesen nahm. Doch die Lese-Aktion bewirkte auch mehr: Kinder verbringen in der heutigen Zeit viele freie Minuten vor dem Fernseher oder dem PC. Durch die Lese-Aktion konnte den Kindern der Spaß an Büchern und spannenden Geschichten näher gebracht werden.

 

Gerd Hendler begeisterte vier Grundschulklassen mit Büchern über Jim Knopf oder TKKG. Bei verstellten Stimmen und lebhafter Erzählung lachten die Kinder, die ihre Bücher selber ausgesucht haben. Beim Abschlusslesen mit Birgit Jörder bekamen die Kinder ein paar Auszüge aus „Mecki“ vorgelesen, ehe sie selber abwechselnd „Der kleine Prinz“ lesen wollten. Selbst ein paar Zeilen aus der französischen Version wollten die Kinder hören.

 

Neben den beiden schon genannten Personen beteiligten sich auch Gabriele Schnittker und Marita Hetmeier an der Aktion. Weitere Bücher die gelesen wurden waren „Kein Wetter für Twerte“ und „Max und Moritz“.

 

Nach den insgesamt fünf Lese-Stationen ziehen die Jusos Dortmund eine positive Bilanz. Die Kinder und die Leserinnen und Leser hatten Spaß und für das nächste Jahr sind Signale für eine Wiederholung gesetzt!

 

Doch es darf nicht nur bei kleinen Aktionen zu bestimmten Tagen bleiben. Die Jusos Dortmund fordern, Kinderarmut entschlossen zu bekämpfen und die zehn Grundrechte der UN-Kinderrechtskonvention umzusetzen. Diese Grundrechte beinhalten zum Beispiel das Recht auf eine gesunde Entwicklung, auf Freizeit, auf Bildung und auf den Schutz vor Diskriminierung. So wie es Grundrechte sind, gehören die Kinderrechte endlich ins Grundgesetz aufgenommen! 

 

Ruhr-Nachrichten