Meldung

22. Juni 2017
84 Jahre Parteiverbot der SPD

Wir kämpften weiter!

Am heutigen Tag im Jahr 1933 erklärte der damalige Reichsinnenminister Wilhelm Frick (NSDAP) die Sozialdemokratische Partei Deutschland zur Staats- und Volksfeindlichen Partei. Somit sprach er das zweite Verbot in der Geschichte der SPD gegen eben diese aus.
Dieser 22. Juni 1933 fügte sich ein, in eine Reihe von Repressalien der NSDAP durch Gesetzgebung, sowie Drohungen und Gewalt durch die SS und SA.
Doch konnten Angst und Gewalt die Abgeordneten der SPD nicht daran hindern, als einzige Partei gegen das Ermächtigungsgesetz der NSDAP zu stimmen.
Somit waren es die Abgeordneten der SPD, welche die Flagge der Demokratie in einer der dunkelsten Augenblicke der deutschen Geschichte hochhielten.
Selbst in der Illegalität und im Exil kämpfte die SPD weiter für die Demokratie und für die Freiheit. Sie ging nicht den Weg des geringsten Wiederstandes, sie ging den richtigen Weg.
Einen Weg, der bedeutete sich gegen Hass und Gewalt, gegen Lügen und Kriegstreiberei zu stellen. Einen Weg, der beschwerlich war und von dem NS-Regime mit Verfolgung, Misshandlung und Tod bestraft wurde.
Und heute?
84 Jahre später finden wir uns in einer Zeit wieder, in der rechtes Gedankengut wieder hoffähig zu werden scheint. In der Personen versuchen, die Demokratie in ihrem Land abzuschwächen, ja gar vollkommen zu untergraben. In dieser Zeit braucht es Frauen und Männer, die felsenfest zur Demokratie stehen, die diese Demokratie leben, verbreiten und verteidigen.
Die SPD war schon immer die Partei dieser Frauen und Männer. Wann immer es galt mit Rückgrat für das demokratische Recht und die Freiheit der Menschen einzutreten, ist die SPD voran gegangen.
Auch heute und in Zukunft werden wir Faschismus, Hass, Gewalt und der Ungerechtigkeit den Kampf an sagen.
Das ist unser Versprechen, das ist unsere Pflicht.