Meldungen

März 2011

Meldung

29. März 2011
Ein Kommentar von Florian Meyer

Zur Abschaffung des Dortmunder Straßenstrichs

Am Donnerstag wird es soweit sein. Der Dortmunder Rat wird die Schließung des Straßenstrichs beschließen. Wenn der Regierungspräsident von Arnsberg ebenfalls sein ok geben wird, sollen Polizei und Ordnungsamt den Straßenstrich an Ravensbergerstraße dicht machen.

Gebannt werden die Blicke auf die dort arbeitenden Prostituierten gerichtet sein. Zahlreiche Fragen bleiben offen und werden mit einem nahezu fatalistischen Glauben begegnet.
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intern

Dortmund, 26. März 2011
Jahreshauptversammlung der Juso SchülerInnen Gruppe am letzten Donnerstag

Juso SchülerInnen wählen neuen Vorstand -

Bild: Logo Juso SchülerInnen Gruppe
Die Juso SchülerInnen Gruppe hat am Donnerstag, den 25.03.2011 einen neuen Vorstand gewählt. Des weiteren wurden die Themen für das nächste Jahr abgesteckt. Damit ist die AG für die zukünftige Arbeit gut aufgestellt.
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Meldung

24. März 2011
Juso-Antrag in der SPD angenommen

SPD beschließt Forderung nach Kneipen- und Discoviertel

Die Dortmunder Jusos lassen nicht locker mit ihrer Forderung nach einem attraktiven Nachtleben in ihrer Stadt.
Nun konnten sie einen Antrag auf einem kleinen Parteitag der Dortmunder SPD durchsetzen.
Die Stadtverwaltung möge die Eignung der drei in Frage kommenden Gelände Brückstraße, Hafen und das brach liegende Lagergelände zwischen Post und HBF prüfen und nach einem städtebaulichen Wettbewerb auf einem dieser Gelände das Entstehen eines Kneipen- und Discoviertels unterstützen.
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Pressemitteilung

17. März 2011
Aus Japan Konsequenzen ziehen

Atomstromfreie Stadt Dortmund

Die traurigen und besorgniserregenden Ereignisse im japanischen Atomkraftwerk Fukushima-I halten die Welt in Atem. „Während unser Mitgefühl den Opfern des Tsunamis gilt und denen, die in Japan um die Funktionsfähigkeit der beschädigten Reaktoren bangen, müssen wir auch in Deutschland und Dortmund die nötigen Schlüsse aus dieser jederzeit möglichen Katastrophe ziehen,“ schreiben die Dortmunder Jusos angesichts der Ereignisse in Japan.

Nach wie vor fordern die Jusos daher die Laufzeitverlängerung der Atomkraftwerke in Deutschland unwiderruflich rückgängig zu machen und die ältesten und unsichersten Atommeiler sofort und endgültig vom Netz zu nehmen.

Auch in Dortmund müsse die Energiewende beschleunigt und der von der DEW21 eingeschlagene Kurs der Eigenproduktion erneuerbarer Energien konsequent fortgesetzt werden. Dortmund solle nicht länger auf die unbeherrschbare Kernkraft setzen. Daher fordern die Dortmunder Jusos die DEW21 auf, einen Ausstieg aus der Atomkraft zu prüfen und keinen weiteren Atomstrom mehr einzukaufen und zu verteilen.
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Meldung

16. März 2011
Jusos West vor Ort

Jusos informierten sich über die Flüchtlingsunterkunft im Grevendicks Feld

Fünfzehn Bürgerinnen, Bürger und Jusos informierten sich am Montag über die kommunale Flüchtlingsunterkunft, die am 1. April von Aplerbeck ins Grevendicks Feld nach Lütgendortmund zieht. Vertreter von Jugend- und Sozialamt stellten die baulichen Maßnahmen und das Betreuungskonzept für die minderjährigen Jugendlichen, die ohne Eltern reisen vor.

Meldung

14. März 2011
Mahnwache zum drohenden Gau in Japan an der Katharinentreppe

Jusos und Falken errichteten Atomschutzzone

Am Montag fanden in Deutschland in vielen Städten hunderte Mahnwachen zu den Geschehnissen in Japan statt. Es galt, Anteilnahme für die Menschen in Japan zu zeigen und den Ausstieg aus der Atomkraft zu fordern. Zu den Mahnwachen aufgerufen hatte die Initiative Ausgestrahlt. Jusos und Falken organisierten an der Katharinentreppe eine der drei Dortmunder Mahnwachen.
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13. März 2011
Drohender GAU in japanischen Atomkraftweg

Montag Abend: Aktion Atomschutzzone in Dortmund

Entüllung Anti AKW Plakat
Viele verfolgen in diesen Stunden die besorgniserregenden Nachrichten aus Japan. Die Informationslage ist bedrückend wie verwirrend.
Mehrere Reaktorböcke scheinen mittlerweile außer Kontrolle zu sein, im Fukushima-Reaktor I hat offensichtlich eine Kernschmelze begonnen, es ist fraglich ob die improvisierten Hilfsmaßnahmen einen GAU mit unberechenbaren Folgen werden verhindern können. 200.000 Menschen mussten bereits evakuiert werden.

Gemeinsam mit den Falken werden wir daher morgen eine symbolische Atomschutzzone an den Katharinentreppen einrichten.
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Aus den Unterbezirken

10. März 2011
Juso-Aktion zum Internationalen Frauentag

Ich kann Aufsichtsrat!

Zum 100. Mal wurde 08. März der Internationale Frauentag begangen. Er führt uns jedes Jahr aufs Neue eue die nach wie bestehenden Ungerechtigkeiten zwischen den Geschlechtern vor Augen. Weiterhin stoßen viele Frauen beim beruflichen und gesellschaftlichen Aufstieg an gläserne Decken. Frauen sind in den Führungspositionen der Wirtschaft nicht vertreten, sie erhalten geringere Löhne als Männer.

Wir Jusos wollen diese Situation nicht hinnehmen und haben eine Foto-Aktion in der Dortmunder City gestartet: Ich kann Aufsichtsrat!

Denn auch Frauen gehören in die Aufsichtsräte der großen deutschen Unternehmen. Es ist Zeit für eine gesetzliche Quote, die die Gleichstellung im Wirtschaftsleben sicherstellt.
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Meldung

03. März 2011
Gericht hält Beschluss für Wiederholungswahl in Dortmund für unzulässig

Ein Skandal der keiner war

Das Verwaltungsgericht Gelsenkirchen hat geurteilt:
Der Klage gegen den Stadtratsbeschluss zur Wiederholung der Kommunalwahl in Dortmund wird stattgegeben.

Nach einer mehrstündigen Beweisaufnahme (wir Jusos waren vor Ort und haben den Prozess verfolgt) kamen die Richter zu einem eindeutigen Urteil.
Sollte das gestrige Urteil in weiteren Instanzen Bestand haben, wird es Justizgeschichte schreiben.

Denn damit ist der parteipolitischen Instrumentalisierung der Wahlprüfung auf Kosten des demokratischen Wählerwillens ein Riegel vor Geschoben: Ein Stadtrat kann seine eigene Wahl nicht nach Gutdünken für ungültig erklären, wenn ihm das Ergebnis nicht passt.
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