Meldung

17. Januar 2016

SPD Dortmund schafft sich ab?!

Jusos Dortmund zum RN-Artikel „SPD plant drastische Schrumpfkur“ vom 12.1.2016
Die Jusos Dortmund zeigen sich verwundert über die Pläne der SPD-Satzungskommission, den Parteivorstand sowie den Parteitag erheblich zu verkleinern. Grundsätzlich ist die Steigerung der Effektivität hinsichtlich der Parteistrukturen begrüßenswert, um die politische Arbeit vor dem Hintergrund sinkender Mitgliederzahlen sowie ehrenamtlichen Engagements auch zukünftig erfolgreich durchführen zu können.

Eine effektive Parteiarbeit hängt unserer Meinung nach aber nicht primär von der Anzahl der Gremiumsmitglieder ab. Bezüglich des Parteitages ist eine Verschlankung der Veranstaltung zwar denkbar, da hier die Repräsentanz der Ortsvereine und Arbeitsgemeinschaften auch bei weniger Delegierten gewährleistet sein kann. Einen Ausschluss der schwerpunktmäßig inhaltlich orientierten Arbeitsgemeinschaften vom Stimmrecht lehnen wir aber ab.

Vielmehr gibt es unserer Ansicht einen Zusammenhang zwischen Gremienbeteiligung in der Partei und Führung des Gremiums sowie inhaltlicher Auseinandersetzung. Darüber hinaus setzen wir uns für eine zielorientierte und faire Diskussion in der Partei ein, wie die organisatorischen Strukturen den veränderten gesellschaftlichen Bedingungen angepasst werden können. In dieser Diskussion sollte insbesondere das Kirchturmdenken keine Rolle spielen.