Meldung

01. Januar 2016

Dortmunder Jusos solidarisieren sich mit Peter Bandermann

Die Jusos solidarisieren sich mit dem Dortmunder Journalisten Peter Bandermann, der wegen seiner kontinuierlichen Berichterstattung über die Dortmunder Neonazis immer wieder Ziel von Angriffen und Belästigungen durch Mitglieder der rechtsradikalen Partei „Die Rechte“ wird. „Wir begrüßen sehr, dass Journalist
  • innen wie Herr Bandermann unbeeindruckt von den Drohgebärden der Neonazis über deren Aktivitäten berichten. Er steht beispielhaft für alle Bürger
  • innen dieser Stadt, die sich immer wieder gegen rechtes Gedankengut und deren Urheber
  • innen einsetzen“, so Maximilian Schulz, der Vorsitzende der Jusos Dortmund.

    Die Dortmunder Neonazis hatten den Journalisten in der letzten Woche spontan zuhause besucht, weil sie – nachdem sie im letzten Jahr mit ihren „Weihnachtsbesuchen“ eine Schlappe zu verbuchen hatten- offenbar ein anderes Format der Bedrohung suchten.
    In den letzten Jahren hatten die Neonazis, die sich nach dem Verbot des Nationalen Widerstands Dortmund unter dem Deckmantel der Partei „Die Rechte“ zusammengeschlossen haben, die sogenannten „Weihnachtsbesuche“ eingeführt. Dabei wurden Bürgerinnen und Bürger unserer Stadt, die sich im vergangenen Jahr im Kampf gegen rechtsradikale Gesinnung besonders hervorgetan hatten, von den Mitgliedern der Nazipartei zuhause besucht. Ohne Frage eine Drohgebärde. Im letzten Jahr wurden ihnen diese Auftritte versauert, da Polizeipräsident Lange sie bereits im Vorfeld verbot. Einer der von den Nazis „Auserwählten“ war allerdings auch 2014 Peter Bandermann.

    Viele Dortmunder Journalist
  • innen, die über die Rechte Szene in Dortmund schreiben und auch Bürger
  • innen, die sich in der Flüchtlingshilfe oder auch in Bündnissen gegen Rechtsextremismus engagieren werden regelmäßig Opfer von Bedrohungen durch Mitglieder der Neonazi-Partei „Die Rechte“.
    Wir Jusos solidarisieren uns mit allen, die sich demokratisch den Rechtsextemist
  • innen entgegenstellen, Flüchtlinge unterstützen, Menschen in Not helfen- kurz: mit allen, die diese, unsere Stadt zu einer lebens- und liebenswerten machen.

    Stellvertretend für diese Menschen also heute: Danke Peter Bandermann!